Projektkategorie: Soforthilfe

  • Zyklon „Freddy“: MOYO bittet um Hilfe für die Opfer in Malawi

    Zyklon „Freddy“: MOYO bittet um Hilfe für die Opfer in Malawi

    MOYO / Mulanje / Projektbericht

    Zyklon „Freddy“: MOYO bittet um Hilfe für die Opfer in Malawi

    ← Alle Projekte in Mulanje

    Malawi ist von einer schweren Flutkatastrophe betroffen, ausgelöst durch den Zyklon „Freddy“, der bereits unzählige Menschenleben forderte und noch immer für unvorstellbares Leid sorgt. Das Land kämpft mit den verheerenden Auswirkungen des Tropensturms, der im Süden Malawis enorme Schäden an der Infrastruktur hinterließ und viele Menschen obdachlos machte. Allein in Malawi starben bislang 199 Menschen, während viele weitere vermisst werden. Die genauen Ausmaße der Katastrophe sind noch nicht absehbar, doch die Lage bleibt kritisch.

    Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig, da die Fluten Straßen und Brücken zerstörten und damit eine wichtige Verbindung für die Nothilfe blockierten. Die Bevölkerung in Malawi ist dringend auf internationale humanitäre Hilfe angewiesen, um das Überleben zu sichern und den Wiederaufbau zu unterstützen.

    MOYO e.V. – Ansbach für Malawi hat es sich seit seiner Gründung im Dezember 2013 zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Malawi und insbesondere in der Region Mulanje, zu unterstützen. Zusammen mit dem Mulanje Mission Hospital arbeitet der Verein an nachhaltigen Entwicklungsprojekten, um eine bessere Zukunft für die Menschen in Malawi zu schaffen. Doch in der gegenwärtigen Situation ist schnelle und unmittelbare Hilfe gefragt, um das Überleben der Betroffenen zu sichern.

    Die Menschen in Malawi sind auf deine Hilfe angewiesen. Jeder gespendete Euro zählt und kann Leben retten. Wir bitten dich daher um eine Spende für die Opfer des Zyklons „Freddy“ und der damit einhergehenden Flutkatastrophe. Die Spenden werden für die dringend benötigte Unterstützung der lokalen Initiativen und des örtlichen Krankenhauses eingesetzt, um die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Decken, Plastikplanen und Wasser zu gewährleisten.

    Wenn auch du dazu beitragen möchtest, den Menschen in Malawi in dieser schweren Zeit beizustehen, kannst du dies über das Spendenkonto des Vereins bei der Sparkasse Ansbach tun: IBAN DE75 7655 0000 0008 6200 15, BIC: BYLADEM1ANS mit dem Stichwort „Zyklon Freddy“. Wir danken dir für deine Hilfe und Solidarität!

  • Flut 2019

    Flut 2019

    MOYO / Mulanje / Projektbericht

    Flut 2019

    ← Alle Projekte in Mulanje

    Erschreckende Nachrichten erreichen uns von unseren Freundinnen und Partnern in Malawi. Seit etwa einer Woche werden die Regionen im Süden des Landes, wie auch im benachbarten Mosambik, von einer schweren Flut geplagt. Schwere Regenfälle haben Dämme gebrochen und Flüsse zum Übertreten gebracht. Fast eine Million Menschen sind betroffen, über hundert mussten bereits sterben.
    38.000 Menschen allein in Malawi mussten ihre Häuser verlassen und haben in Notfallcamps Schutz gesucht.
    Wir wollen nun schnellstmöglich helfen. Vor Ort besteht dringender Bedarf an Medizin, Nahrung und Hygieneartikeln. In den überfüllten Camps droht der Ausbruch von Krankheiten, auch fehlen Netze zum Schutz vor Malaria-übertragenden Moskitos. Der Sturm hat zudem an unseren Partnerprojekten schwere Schäden verursacht. An den Schulen müssen Nottoiletten errichtet werden, den Schüler*innen wollen wir weiter die Mittagsversorgung garantieren.

    Die malawische Regierung hat bereits schnell reagiert, Camps errichtet und Rettungsteams in betroffene Regionen geschickt, lokale Organisationen wie das Malawische Rote Kreuz sind im Einsatz. Auch internationale Hilfe läuft nun langsam an. Wir leisten einen Beitrag, es gilt: jede finanzielle Unterstützung kann Leben retten.
    Ansbach für Malawi ging, manche werden sich erinnern, aus der Initiative ‚Ansbach hilft‘ hervor – gegründet als Reaktion auf die Flutkatastrophe in Deutschland 2014. Bereits in unserem ersten Jahr halfen wir, als Malawi von einer Flut getroffen wurde. Immer wieder spüren wir bei unserer Arbeit, wie ähnlich unsere Schicksale auf diesem Planeten sein können. Das bestärkt uns in unserer Solidarität.

    Wir können sofort einen Betrag von unserem Spendenkonto überweisen. Da unsere Gelder jedoch fest für nachhaltig angelegte Entwicklungsprojekte eingeplant sind, würden wir uns freuen, wenn ihr uns in dieser Notsituation finanziell unterstützen möchtet:
    Bereits für 16,50 Euro erhalten 25 Schüler*innen, die mindestens drei Tage die Woche die Schule besucht haben, für zwei Monate Nahrungsmittel mit nach Hause, um neben der Verpflegung in der Schule am Wochenende zu essen haben.
    Ein Riesenproblem sind die eingestürzten Toiletten. Zusammen mit der zerstörten Wasserversorgung kommen jetzt Durchfälle und Cholera, weil Abwasser und Frischwasser nicht mehr getrennt sind. Ansbach für Malawi rechnet damit, dass ca. 4.000 Toiletten und drei Bohrlöcher zerstört wurden. 20 Euro kostet die Reparatur einer Toilette, man braucht nur das Material für die Bodenplatte und das Dach, die Wände kann man wieder aufrichten, die Arbeit leisten die Menschen selbst.

  • Toilettenbau nach Flut

    Toilettenbau nach Flut

    MOYO / Mulanje / Projektbericht

    Toilettenbau nach Flut

    ← Alle Projekte in Mulanje

    Überraschend traf uns im Februar 2015 die Mitteilung, dass eine große Flut Malawi heimgesucht hatte. Zusammen mit dem Verein Mlango e.V. und dem Mulanje Mission Hospital traten wir in den Dialog, um über die Folgen der Flut zu diskutieren. Unbürokratisch und schnell wurde ein Toilettenprojekt ins Leben gerufen, das Krankheiten und Seuchen rund um Malawi vorbeugen sollte. Mittlerweile sind mehr als 5 Monate vergangen und wir können ein erstes Resümee aus dem Projekt ziehen. Mehr als 3000 Toiletten konnten in mehr als 70 Dörfern wieder aufgebaut werden. Hierbei sammelten verschiedene Organisationen Spenden in ihren Heimatregionen, hierunter auch Ansbach für Malawi. Diese Spenden wurden an das Mulanje Mission Hospital transferiert, welches die Grundmaterialien zum Toilettenbau einkaufte und verteilte. Das malawische Umwelt- und Gesundheitsministerium baute gemeinsam mit den Dorfbewohnern die Toiletten in den Dörfern. Hierbei arbeiteten alle Beteiligten ehrenamtlich und stellten ihr Können und Werkzeug der Gesellschaft zur Verfügung. Auch kleinere Baumaterialien konnten von den Bewohnern beigesteuert werden, so dass das Projekt als integratives Projekt aus der Bevölkerungsmitte heraus einen großen Erfolg erzielen konnte. Hier findest du noch weiterführende Informationen!